GAL Vitamin A - 30ml

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Die in Lebensmitteln enthaltene Form von Vitamin A, zur Einstellung des idealen Verhältnisses von Vitamin A zu D3.

Leber ist nicht nur die reichste Quelle für “fertiges” Vitamin A, sondern eine wahre Nährstoffbombe. Auch gedünstete Möhren und Kürbis sind (über die Carotine) eine hervorragende Vitamin-A-Quelle und enthalten ebenfalls zahlreiche weitere nützliche Nährstoffe. Am besten ist es daher, unseren Bedarf an Vitamin A über diese Lebensmittel zu decken statt durch Ergänzungsmittel.

Leider mögen viele Menschen aber keine Leber und essen auch nicht gerne oft Möhren oder Kürbis. Genau Ihnen empfehlen wir unser Produkt, vor allem, wenn sie auch Vitamin D3 einnehmen. Dabei empfehlen wir die Einnahme von genauso viel oder höchstens doppelt so viel IE Vitamin A wie die eingenommene Menge von Vitamin D3.

Einnahmeempfehlung: Wir empfehlen täglich 1-10 Tropfen, abhängig vom Vitamin-A-Gehalt der Nahrung und von der eingenommenen Menge von Vitamin D3. Eine Flasche enthält etwa 960 Tropfen, also etwa 96-960 Tagesdosen.

Inhaltsstoffe: MCT-Öl (aus RSPO-zertifiziertem Palm- und Kokosöl), Retinylpalmitat (Vitamin A), natürliches Antioxidationsmittel: Vitamin E (aus gemischten Tocopherolen)

Empfohlene Dosiermenge NICHT überschreiten! Das Präparat ist kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und einen gesunden Lebenswandel. Kühl, dunkeln und trocken lagern. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren!

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Ein noch simpleres Produkt können wir uns nicht vorstellen, dennoch war es notwendig, es zu entwickeln, da es vielen Menschen bei der Einstellung des richtigen Verhältnisses von Retinol zu Vitamin D3 eine große Hilfe sein kann. Es handelt sich um einfaches, herkömmliches Retinylpalmitat, gelöst in MCT-Öl und stabilisiert mit einem natürlichen Vitamin-E-Komplex.

Warum Retinylpalmitat?

Retinol ist eine “fertige” Form des Vitamin A, die von jedem Menschen ausgezeichnet verwertet werden kann, da der Organismus sie nicht mehr umwandeln muss. Retinylpalmitat wiederum ist die nahezu einzige Form von Retinol, die in Lebensmitteln (Leber) enthalten ist, und ist nichts anderes als eine natürliche Verbindung der im Organismus am häufigsten vorhandenen Fettsäure (Palmitinsäure) mit Retinol. Ungefähr 90 % des im Organismus von Menschen und Tieren vorhandenen Vitamin A stecken in der Leber, und zwar fast ausschließlich in Form von Retinylpalmitat (in kleineren Mengen auch in Verbindungen mit anderen Fettsäuren). Daraus folgt also, dass es sich bei dem Vitamin A, das wir über die Ernährung aufnehmen können, fast nur um Retinylpalmitat handeln kann.

Da sich in Organismen mit bestehendem Vitamin-D3-Mangel durch die ergänzende Zufuhr von Vitamin A das Verhältnis von Vitamin A zu D3 sowieso auf abnorme Weise zugunsten von Vitamin A verschiebt, kann eine weitere Ergänzung von Vitamin A den schweren D3-Mangel noch weiter verschlimmern und sich somit schädlich auswirken, wie mehrere Studien feststellen. Erfolgt die Einnahme jedoch zusammen mit Vitamin D3, ist dies nicht der Fall, sodass in dem Fall auch eine extreme Dosis von Retinol unbedenklich ist. Interessanterweise ist man in einer Studie (Metaanalyse) von 2003, in welcher alle bisherigen Studien zur ergänzenden Einnahme von Vitamin A analysiert wurden, zu der Erkenntnis gelangt, dass weder das aus Leber gewonnene Vitamin A (welches Retinylpalmitat ist) noch in Öl gelöstes, ergänzend eingenommenes Retinylpalmitat jegliche unerwünschte Wirkung entfaltet haben, sondern nur die trockene Form von Retinol (Retinylacetat) sowie die wasserlöslichen oder emulgierten Formen. Was der Grund hierfür ist, lässt sich nicht sicher sagen, doch unter Berücksichtigung dessen, dass unter allen Formen von Retinol nur Retinylpalmitat eine natürliche Form ist, überrascht es nicht besonders… Aus diesem Grund haben wir uns für Retinylpalmitat entschieden und verwenden dieses in MCT-Öl gelöst.

Nichtsdestotrotz ist eine übertriebene Einnahme von Retinylpalmitat vermutlich ebenfalls gefährlich, da das Verhältnis zum Vitamin-D3-Spiegel auch hierüber verschoben werden kann; dennoch ist es allemal wichtig, Retinol nur über natürliche Lebensmittel und/oder über die Einnahme von Retinylpalmitat aufzunehmen und Retinylacetat sowie alle wasserlöslichen, emulgierten oder liposomalen Formen zu meiden, da diese laut der erwähnten Studie ein höheres Risiko darstellen.

Das ideale Verhältnis von Retinol und D3 (in Internationalen Einheiten (IE) ausgedrückt) Bis dato kann niemand mit Sicherheit bestimmen, wie das ideale Verhältnis von Vitamin A zu Vitamin D aussehen sollte, einige wichtige Feststellungen lassen sich hierzu jedoch treffen:

Ein Verhältnis von Vitamin A zu D3 von unter 1:1 (also eine höhere Aufnahme von D3) stellt kein Problem dar, zumindest bis zu einem bestimmten Maße. Es gibt viele Studien, in denen selbst die Einnahme von mindestens 10 000 IE Vitamin D3 täglich sich auch langfristig noch eindeutig positiv auswirkte, ohne jedwede negative Folgen. In der neuesten Studie wurden fast 5000 Menschen untersucht, die über 7 Jahre täglich 5000, 10 000 oder 20 000 IE Vitamin D3 bekamen, ohne sonstige Präparate. Selbst bei den Teilnehmern, die über 7 Jahre täglich 20 000 IE D3 erhielten, traten in keinem Fall negative Veränderungen im Blutbild auf, nicht einmal im Kalziumspiegel des Blutes (was normalerweise als die einzige Nebenwirkung von Vitamin D3 gilt, jedoch unbegründeterweise, wie sich herausstellte). Es waren hingegen mehrere positive Veränderungen im Zustand und Blutbild der Teilnehmer festzustellen. Da die Mehrheit der Menschen typischerweise weniger als 5000 IE Vitamin A aufnimmt (Carotinoide ebenfalls mitgezählt), besteht bis zu einem Verhältnis von Vitamin A zu Vitamin D3 von 1:4 offensichtlich kein Problem (zumindest sofern kein Retinolmangel vorliegt, bei einer hochdosierten Einnahme von D3).

Ein Verhältnis über 10:1 (wobei Retinol den größeren Anteil hat) kann hingegen problematisch sein. Zumindest ergab eine Studie, in der 72 000 Pflegekräfte untersucht wurden, dass bei Probanden, deren Retinolzufuhr mindestens 10 000 IE betrug (wobei etwa die Hälfte davon über die Ernährung, die andere Hälfte über Ergänzungsmittel aufgenommen wurde), 48 % mehr Beckenbrüche auftraten als bei Probanden, die nur 3000 IE Vitamin A einnahmen (die zum Großteil aus Karotten, also aus Carotin stammten). Da die Vitamin-D3-Aufnahme selbst bei Menschen, die ein Multivitaminpräparat einnehmen und sich manchmal direkter Sonne aussetzen, zwischen 500 und 2000 IE liegt, muss das Verhältnis in der Gruppe mit dem höheren Knochenbruchvorkommen zwischen 10:1 und 40:1 gelegen haben. Ein Verhältnis bis 10:1 erscheint daher ungefährlich (zumindest im Falle von leichtem D3-Mangel).

Im Folgenden wird es ein bisschen theoretisch: Aus evolutionärer Sicht scheint ein Verhältnis von nahezu 1:1 optimal zu sein, denn bei Menschen, die sich regelmäßig in der Sonne aufhalten, pegelt sich die Vitamin-D3-Produktion der Haut auf die Synthese von etwa 4000 IE Vitamin D3 täglich ein, was bedeutet, dass unsere Vorfahren in Afrika täglich ungefähr 4000 IE D3 aufnehmen konnten. Die Vorfahren des modernen Menschen waren 3 Millionen Jahre lang in erster Linie Sammler und Aasfresser, zu ihrer Ernährung gehörten Knochenmark, Hirn, Knochen, Insekten, Weichtiere, Meeresfrüchte/Algen/Seetang und natürlich Obst, Gemüse und Wurzeln. Für Raubtiere ist der beste Teil an einem Beutetier die Leber (Raubtiere sind im Gegensatz zum Menschen in der Lage, Retinol auszuscheiden, sie können es also nicht überdosieren). Der Mensch hat allerdings erst vor 100-200 000 Jahren begonnen zu jagen; wenn wir nachrechnen, welchen Anteil die Leber und Niere eines Tieres am Kaloriengehalt ausmachen, der durch den Verzehr des ganzen Tieres zu gewinnen ist, stellen wir fest, dass beim Verzehr von 2-3000 kcal am Tag, wenn ein Tier “von der Nase bis zum Schwanz” verzehrt wird, etwa 2000 IE Retinol täglich aufgenommen werden können (abgesehen von Leber und Niere enthält kein Teil des Tieres ausschlaggebende Mengen von Retinol). Für ein Verhältnis von 1:1 wären 4000 IE Retinol notwendig. Da jedoch pflanzliche Lebensmittel ebenfalls Carotinoide enthalten, aus denen Retinol gebildet werden kann, kann das Verhältnis auch über 1:1 liegen (mit einer höheren Menge Vitamin A). Rechnet man jedoch nur mit präformiertem, fertigen Vitamin A (Retinol), ist sogar ein Verhältnis von 1:1 kaum zu erreichen gewesen, geschweige denn zu überschreiten - außer man hätte den Großteil der tierischen Lebensmittel entsorgt und Tiere nur für ihre Leber gejagt, was unwahrscheinlich ist...

Wen das Thema genauer interessiert, dem empfehle ich Gábor Szendis Buch Új vitaminforradalom, sowie Paul und Shou-Ching Jaminets Buch Perfect Health Diet und den Aufsatz der Weston Price Foundation zu diesem Thema:

https://www.westonaprice.org/health-topics/abcs-of-nutrition/vitamin-a-on-trial-does-vitamin-a-cause-osteoporosis/

Meiner Ansicht nach ist es insgesamt empfehlenswert, nach einem Verhältnis von Retinol zu Vitamin D3 von 1:1 zu streben, die Aufnahme von Carotinoiden nicht einberechnet - wobei diese allerdings, wenn mehr Retinol gebraucht wird, ebenfalls reichlich verzehrt werden sollten, da Retinol aus Carotin hergestellt werden kann. Vermutlich ist jedoch auch ein Verhältnis zwischen 1:4 und 10:1 angemessen, besonders wenn auch Vitamin K (K1+K2) und Magnesium in ausreichender Menge aufgenommen werden. Vitamin K etwa kann auch ohne Vitamin A die schädlichen Auswirkungen von zu viel Vitamin D3 eingrenzen. Diese Stoffe dämmen nicht nur ihre Nebenwirkungen wechselseitig ein, sondern steigern auch jeweils die positiven Effekte des anderen.

 

Praktische Empfehlungen

Die beste verfügbare Quelle für Retinol ist bei Weitem Leber. Auch die Niere enthält eine bedeutende Menge Retinol, liegt aber weit hinter der Leber. Der Retinolgehalt anderer Lebensmittel ist unerheblich; Eigelb wäre hier noch erwähnenswert, lohnt aber nicht mit einberechnet zu werden, da es täglich zu Dutzenden verzehrt werden müsste, um die tägliche Mindestzufuhr zu sichern… Niere wiederum wird heute kaum noch gegessen, schon gar nicht mehrmals in der Woche. Daher macht es Sinn, nur mit dem Leberverzehr zu rechnen.

100 g Leber enthalten etwa 20 000 IE Retinol (Rinder- und Hühnerleber ca. 10-20 000 IE, Gänse- und Entenleber 30-40 000 IE, Putenleber 60-70 000 IE und Dorschleber etwa 100 000 IE).

 

Hingegen liefern 100 g Karotten, wenn sie mit etwas Fett und nicht roh verzehrt werden (z.B. mit ein wenig Kokosöl, Butter oder Olivenöl angebraten), ungefähr 5-15 000 IE Retinol, abhängig von der Verdauung (Galle/Absorption) und Genetik des Einzelnen (Konversion von Carotin zu Retinol). Da sich nicht ermitteln lässt, wie gut Carotin im Körper individuell absorbiert wird und wie gut die Carotin-Retinol-Konversion funktioniert, ist es zu empfehlen, pro 100 g Karotten nur mit 5000 IE Retinol zu rechnen, und bei einer Einnahme ohne Fett, als Rohkost, mit noch weniger.

Es ist wichtig klarzustellen, dass aus Carotinoiden nur so viel Retinol produziert und verwertet wird, wie der Organismus benötigt (bei einer ausreichenden Retinolmenge im Körper geht die Absorption und Konversion zurück, bei einem zu niedrigen Spiegel steigert sie sich). Eine Überschreitung des Verhältnisses ist über Carotine also nicht zu erreichen.

 

Einige Beispiele:

Wenn fast gar keine Leber gegessen wird und Möhren oder Kürbis auch nur selten, sollte etwa genauso viel Retinol ergänzend eingenommen werden wie Vitamin D3, oder sogar etwas mehr. Bei einem hohen Verzehr von Karotten (z.B. ein halbes Kilo pro Woche) und einem Verzehr von mindestens 100-200 g Leber pro Woche sollte Vitamin A nur dann ergänzend eingenommen werden, wenn die Vitamin-D3-Aufnahme sehr hoch ist (etwa bei 8-10 000 IE).

Eine ergänzende Einnahme von 4000 IE D3 täglich bedeutet 28 000 IE pro Woche, sodass mit etwa 100-200 g Leber wöchentlich das Verhältnis von 1:1 bereits erreicht wird (oder auch über den Verzehr von 600 g Karotten pro Woche, oder aber beispielsweise 100 Leber + 300 g Karotten pro Woche).

Eine ergänzende Einnahme von 10 000 IE D3 täglich bedeutet 70 000 IE pro Woche. Hierzu müsste schon beinahe ein halbes Kilo Leber pro Woche gegessen werden, bzw. anderthalb Kilo Karotten (oder etwa 250 g Leber und 750 g Karotten pro Woche).

Bei Retinol reicht eine wöchentliche oder sogar zweiwöchentliche Einnahme aus, es braucht nicht täglich eingenommen zu werden. Entscheidend ist, dass innerhalb einer Zeiteinheit (z.B. innerhalb einer Woche) mindestens genauso viel Retinol aufgenommen wird wie Vitamin D3, in Internationalen Einheiten (IE) gemessen. Auch etwas mehr Retinol stellt kein Problem dar, angesichts dessen, dass negative Effekte erst ab einem 10x höheren Retinol- als D3-Spiegel auftreten (beim durchschnittlichen Menschen liegt das Verhältnis von Vitamin A zu D3 weit über 10:1).

Wer nicht hin- und herrechnen möchte, dem empfehlen wir, genauso viel Retinol ergänzend einzunehmen wie Vitamin D3, die Einnahme von Ergänzungsmitteln sollte also ebenfalls im Verhältnis 1:1 erfolgen, da in diesem Fall das ggf. riskante Verhältnis von 10:1 auch dann schwer zu erreichen ist, wenn viel Leber gegessen wird. (Bei einer Einnahme von 4000 IE D3 und 4000 IE Retinol täglich wäre ein wöchentlicher Verzehr von 1 kg Leber nötig, um ein Verhältnis von 10:1 zu erreichen.) Wer also nur wenige Male pro Woche Leber isst, für den ist eine ergänzende Einnahme im Verhältnis 1:1 zu empfehlen. Falls mehr als zweimal pro Woche Leber gegessen wird, empfehlen wir, so lästig es auch sein mag, die wöchentliche Zufuhr von Retinol und D3 zu errechnen und dementsprechend ein Verhältnis zwischen 1:1 und 3:1 anzustreben…

Bei der Entwicklung unserer Produkte sind Natürlichkeit und Wirksamkeit für uns am wichtigsten.

Jedes Produkt von GAL enthält seine Inhaltsstoffe in der Form und dem Mengenverhältnis, in welchen sie auch in unseren natürlichen Lebensmitteln vorkommen. In diesem Punkt dulden wir keine Kompromisse, schließlich hat sich bereits zahllose Male bestätigt, dass die Dinge in der Natur nicht ohne Grund so sind wie sie sind.

Zudem stützen wir uns auf die neuesten unabhängigen internationalen Forschungen, nicht auf eigens durchgeführte und kostspielige Untersuchungen, da es unser Ziel ist, bestmöglich wirkende Produkte bereitzustellen, und nicht mit möglichst schwer zu kopierenden, leicht zu patentierenden Erzeugnissen einen Wettbewerb zu generieren. Wir freuen uns, wenn unsere Konkurrenten aus unseren Produkten Ideen schöpfen können, um ihren Kunden ebenfalls bessere Produkte anzubieten. Die Auswahl unserer Grundstoffe geht stets aus einer gründlichen Untersuchung des internationalen Angebots hervor.