Das Verhältnis von Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren sorgt dafür, dass unser Körper richtig funktioniert. Unser Körper produziert mit jeder Zelle entzündungshemmende hormonartige Stoffe aus den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHE, während ein Überschuss an Omega-6-Fettsäuren (Arachidonsäure) die Produktion entzündungsfördernder Stoffe auslöst. Bei den meisten Zivilisationskrankheiten (Wohlstandskrankheiten) liegt die Ursache in zu hohen Entzündungswerten, die uns auch schneller altern lassen. Der menschliche Körper ist genetisch auf ein gleichmäßig im Verhältnis 1:1 verteiltes Vorkommen der beiden Omega Fettsäuren (3 & 6) ausgelegt. Bei unseren Vorfahren konnte hier noch ein Verhältnis von beinahe 1:1 verzeichnet werden, ähnlich wie heute noch bei einigen sehr gesunden Völkern. Leider hat der geringe Anteil von Salzwasserfischen und Meeresfrüchten in der heutigen Ernährung sowie der zu hohe Anteil pflanzlicher Öle und tierischer Fette (von Weidetieren), beide mit hohem Omega-6-Gehalt, dieses ausgeglichene Verhältnis zugunsten der Omega-6-Fettsäuren verschoben (1:8 - 1:32), was vermutlich Auslöser zahlreicher Krankheiten ist. Um das Verhältnis wieder ins Gleichgewicht zu bringen, empfiehlt sich die strikte Limitierung Omega-6-reicher Nahrungsmittel in der Ernährung sowie die Einnahme reiner EPA- und DHA-haltiger Nahrungsergänzungsmittel. Auch Meeresfisch und andere Meeresfrüchte sollten mehrmals wöchentlich den Speiseplan bereichern.